Supermarkt eröffnet Kasse für Rentner und Behinderte
In der britischen Supermarktkette Sainyburys gibt es von nun an eine Kasse für Rentner und Behinderte.
In der britischen Supermarktkette Sainyburys gibt es von nun an eine Kasse für Rentner und Behinderte.
„Ich gehe nur mal schnell in den Supermarkt und kaufe ein“ - Drei Stunden später kommt man genervt nach Hause und reflektiert den Einkauf: Man hat eigentlich nur ein paar Kleinigkeiten holen wollen, da im Laden jedoch nur eine Kasse geöffnet war, musste man stundenlang anstehen und durfte darauf warten, endlich seine Waren bezahlen zu können.
Es ist uns allen schon einmal passiert. Und auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, hat sich locker jeder schon einmal über Rentner und Behinderte aufgeregt, die einfach ein wenig länger brauchen als Otto Normalverbraucher.
Für exakt dieses Szenario hat sich eine britische Supermarktkette etwas ganz Besonderes einfallen lassen: In ausgewählten Stores wird Sainsburys ganze zwei Stunden am Tag eine Kasse für Senioren und Behinderte öffnen, welche sich ruhig Zeit lassen und ihren Einkauf in Ruhe aufs Band legen können.
Katherine Vero, Gründerin der „Slow Shopping“-Kassen, erklärte zum neuesten Trend folgendes: „Meine Mutter liebt es, einkaufen zu gehen. Da sie jedoch etwas älter ist, braucht sie beim Bezahlen immer länger. Menschen, die hinter uns gewartet haben, wurden immer ungeduldiger und setzten sie demnach unter Druck. Ich möchte einfach, dass Leute mit Behinderungen oder Senioren weiterhin Spaß am Einkaufen haben und auch weiterhin aus dem Haus gehen und sich etwas trauen. Diese Kasse wird ihnen hoffentlich ein sorgenfreies Shoppen ermöglichen.“
Ebenfalls werde es Einkaufshilfen im Supermarkt und am Ende jedes Ganges einen Stuhl geben, auf welchen sich erschöpfte Einkäufer ausruhen können. Ob diese Idee bald auch in Deutschland adaptiert wird?