Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Millionen Besitzer betroffen

iPhone: Sicherheitslücken entdeckt!

Mit Hilfe der Schadsoftware "Pegasus" und Sicherheitslücken im iOS-Betriessystem können Millionen von iPhones ausspioniert werden. E-Mails, Facebook-Nachrichten und alle anderen Front Daten sind nicht mehr sicher. Wie Ihr Euch jetzt verhalten solltet, um die Installation der Spionagesoftware zu verhindern.

Mit Hilfe der Schadsoftware "Pegasus" und Sicherheitslücken im iOS-Betriessystem können Millionen von iPhones ausspioniert werden. E-Mails, Facebook-Nachrichten und alle anderen Front Daten sind nicht mehr sicher. Wie Ihr Euch jetzt verhalten solltet, um die Installation der Spionagesoftware zu verhindern. 

Menschenrechtler entdeckt Sicherheitslücken

Der Achtsamkeit des Menschenrechtlers Ahmed Mansur ist es zu verdanken, dass nun Millionen Menschen, die im Besitz eines iPhones sind, gewarnt wurden. Denn ein ihm zugeschickter Link, den er öffnen sollte, weckte sein Misstrauen. Angeblich brisante Informationen über Folterungen von Häftlingen sollten am anderen Ende des Links auf den Menschenrechtler aus den Vereinigten Arabischen Emiraten warten - an Stelle dieser fand die von Mansur umgehend eingeschaltete SIcherheitsfirma allerdings die Spionagesoftware "Pegasus". Sie ermöglicht es Hackern enorm einfach und unbemerkt, E-Mails, Facebook-Nachrichten, WhatsApp-Chats und vieles mehr, mitzulesen und auszuspionieren.

Apple reagiert
iPhone-Nutzer, die dem Link folgen, geben unbemerkt Zugang zu allen auf dem Smartphone gespeicherten Front Daten preis. Da die Software unbemerkt von den installierten iPhone-Sicherheitsmaßnahmen und auch den Besitzern des Mobilgeräts agieren kann, ist sie umso gefährlicher. Besonders bei älteren Modellen, ab einem Release, der drei oder mehr Jahre zurück liegt und auf denen das Betriebssystem iOS 7 installiert ist, soll "Pegasus" besonders einfach greifen können. Apple reagierte nun auf die Sicherheitslücke.

Wie kann ich mich schützen
Wer sich schützen möchte, sollte keine Links, die zum Beispiel in E-Mails angehängt werden, öffnen. Wer dies dennoch tut, bekommt nur einen einzigen, dezenten Hinweis darauf, dass er sich soeben einen Trojaner eingefangen hat: Der Safari-Browser wird plötzlich geschlossen. Da dies aber bei zu hoher Belastung ebenfalls passieren kann, werden die wenigsten iPhone-Besitzer hier einen Verdacht schöpfen. Schützen kann man sich - laut Apple - nur mit der neuesten iOS-Version 9.3.5, die der Apple-Konzern gestern als Reaktion auf "Pegasus" veröffentlichte. Das update sollte sofort von allen Nutzer durchgeführt werden.