Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Mehr Stress, mehr Essen, mehr von allem!

Studie sagt: Berufspendler nehmen im Durchschnitt 800 Kalorien die Woche mehr zu

Laut den Forschungsergebnissen von „Royal Society for Public Health“ nehme Berufspendler schneller zu.

Statistiken lügen nicht

Es ist doch ganz normal, wenn man mit dem Auto oder der Bahn zur Arbeit fährt. Oder etwa nicht? Immerhin ist jeder zweite Deutsche Berufspendler, obwohl viele davon ganz und gar nicht begeistert sind.

Je länger der Anfahrtsweg, desto unglücklicher ist der Pendler mit seinem Leben insgesamt. - Dies haben Forscher der Universität von Waterloo in Kanada mit einer neuen Studie herausgefunden. Demnach plagen Pendler häufiger unter Rücken- und Kopfschmerzen und erhöhte Infektanfälligkeit.

Wie die Wissenschaftler der „Royal Society for Public Health“ - kurz RSPH - ebenfalls erforscht haben sollen, nimmt ein Arbeiter wöchentlich rund 800 Kalorien mehr zu, da er sich den Stress im überfüllten und stinkenden Wagon oder dem Stehen im Stau von der Seele futtern möchte.

„Man sieht es immer wieder und es ist doch klar: Wenn du einen stressigen Tag hattest, er einfach nur grauenhaft war und du total müde bist, wirst du nicht mehr widerstehen können und greifst zur Chips-Tüte. Und bevor du dich versiehst, ist es eine Gewohnheit, die du nicht mehr loswerden kannst oder willst“, erklärte Ernährungswissenschaftler Charlotte Stirling-Reed den Redakteuren der „HoffingtonPost“.

Aus diesem Grund sollten Pendler eher zur Banane, einer kleinen Portion Popcorn oder anderen gesunden Snacks greifen. Auch kann man, sollte man mit der Bahn oder dem Bus fahren, einfach einmal eine Station früher aussteigen und den Rest zu Fuß gehen. So kann man die angefutterten Kalorien schnell wieder loswerden.