Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Sie schmeißen nichts weg

Köche der olympischen Spiele in Rio helfen den Armen

Während der Olympischen Spiele in Brasilien müssen circa 11.000 Athleten verköstigt werden. Die Reste gehen dann an die Ärmsten der Armen.

So umweltfreundlich wie möglich

Dutzende Köche sind bei den Olympischen Spielen rund um die Uhr damit beschäftigt, täglich bis zu 60.000 Mahlzeiten auf den Tisch zu bringen. Dabei werden sie nicht nur von der ganzen Welt beobachtet, sondern auch für verschwenderischen Umgang mit wertvollen Lebensmitteln kritisiert.

Für einen guten Zweck

Um diesem Problem direkt aus dem Weg zu gehen und Tonnen von Essensresten zu retten, haben sich die Küchenchefs etwas Großartiges ausgedacht. Sie verwerten übrig gebliebene Lebensmittel, in dem sie sie an Suppenküchen in den Slums am Rande der Millionenstadt spenden.

Dieses Sportevent kommt allen zu Gute

Einer der Wohltäter ist der italienische Starkoch Massimo Bottura, welcher die Zubereitung der Mahlzeiten tatkräftig unterstützt. Er und viele andere Helfer arbeiten nicht nur mit dem Catering Service des olympischen Dorfes, sondern auch mit lokalen Supermärkten und Sponsoren zusammen. Sie alle spenden und verwerten Lebensmittel, die anderenfalls im Müll landen würden.

Mehr Essen als wir benötigen

Viele fragen sich jetzt vielleicht: Was ist an dieser Aktion so besonders? Laut Statistiken werden weltweit zwischen 30 und 40 Prozent aller Lebensmittel weggeschmissen, weil sie entweder abgelaufen sind oder Konsumenten verschwenderisch damit umgehen. Deswegen ist es sehr löblich von den Verantwortlichen in Rio bewusst mit diesen Ressourcen umzugehen und das Hungerproblem der Stadt nicht zu ignorieren.