Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Team Edward also?

Vampir kämpft für Gleichberechtigung

In Zeiten der Intoleranz gibt dieser junge Herr ein wunderbares Beispiel dafür ab, warum jeder so leben können soll wie er möchte.

„Jeder hat seinen eigenen Glauben“

Ein 25-jähriger Mann aus Großbritannien kämpft aktuell für die Gleichberechtigung jeder Lebensformen – inklusive seiner eigenen. Denn der Herr sieht sich selbst nicht als Mensch an – sondern als Vampir.

Darkness Vlad Tepes, wie er sich mittlerweile umbenannt hat, wird seit seinem Outing als Vampir regelmäßig für seinen selbstgewählten Lebensstil gemobbt – sei es in der Schule, der Kneipe oder auf offener Straße.

Der junge Mann mag auf den ersten Blick zwar merkwürdig erscheinen, gibt aber ein gutes Lehrstück in Sachen Toleranz und Offenheit ab. Denn wie er ganz richtig selbst sagt: „Jeder hat seinen eigenen Glauben und ich finde nicht, dass ich für meinen verfolgt werden sollte.“

Menschen sind nicht gleich – aber ihre Rechte

Naturgemäß legt Darkness ungewöhnliche Verhaltensweisen an den Tag: Sei es sein Bett in Form eines eigens angefertigten Sarges oder seine Essgewohnheiten, die schon mal Kuh- und Schweineblut beinhalten können.

Dennoch fordert der Wannabe-Edward gleiche Rechte für alle. „Ich bin vielleicht ein Vampir, aber ich möchte wie jeder andere behandelt werden“, erklärte er. „Leute müssen einfach die Tatsache akzeptieren, dass was für sie normal ist, für uns nicht automatisch auch normal ist.“

Probleme mit Knoblauch oder Sonne hat Darkness übrigens nicht – Vorurteile wie diese würden nämlich durch die falsche Darstellung in Filmen wie „Twilight“ oder „Dracula“ zustande kommen. Wäre das auch mal geklärt.