Springender Mann mit Cap im orangenen T-Shirt
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Ob sie es geschafft hat?

Selbstexperiment: Bloggerin verzichtet einen Monat lang auf Geld!

Einen Monat lang versuchte die Bloggerin Kate Brennan komplett auf Geld zu verzichten und erklärte, was ihr besonders schwergefallen ist.

No Spend Challenge

Kate Brennen ist eine Bloggerin aus London und Erfinderin der neuen „No Spend Challenge“. Die herzergreifende Geschichte hinter der Challenge ist der Verlust ihrer beiden Eltern. Lange arbeitete Kate unbezahlt als Praktikantin für Unternehmen um ihre Karriere ins Rollen zu bringen. Durch ihre Trauer fühlte sie sich oft eingeschränkt, die Challenge gab ihr Kraft – wie sie auf ihrem Blog verriet. Auch erhofft sie sich dadurch eine neue Lebensweise um sich endlich ein Eigenheim zu kaufen.

Wie mirror.co.uk berichtete, musste Kate in ihrer Challenge sechs einfache Regeln befolgen: Erlaubt waren essentielle Lebenserhaltungskosten, wie Miete, einfache Nahrungsmittel und Rechnungen. Antreten durfte sie alle Termine, die sie bereits vor dem Entschluss ihrer Challenge festgelegt hatte – wie beispielsweise eine Reise. Verboten waren öffentliche Verkehrsmittel, Essen gehen, Alkohol, Kleidung und Kosmetika oder sich bei seinen Freunden durchzuschnorren. Auch durfte sie sich nicht vor der Öffentlichkeit verstecken, sondern sollte sich trotzdem Mühe geben so viel Zeit wie möglich mit anderen Menschen zu verbringen.

No Money, No Problem?

Auf ihrem Blog erklärte Kate, dass die Challenge sowohl "sehr hart, als auch sehr lehrreich" war. Auch teilte sie die Schwierigkeiten in folgende Kategorien:

Alkohol
Wer gönnt sich nicht gerne mal das ein oder andere Feierabendbier? Kate versprach sich ja selbst, noch immer Spaß mit anderen Personen zu haben und gab zu: „Nun ja.. durch einen Kater ist man wenigstens nicht mehr in der Lage weiter Geld auszugeben.“ – Eine Lektion für uns alle.

Kultur

Kate hat das große Glück in einer Stadt zu wohnen, in der vieles kostenlos ist. London mag zwar teuer sein, doch Galerien und Museen darf man meist einfach so besuchen. Ein Problem gab es hierbei jedoch trotzdem: „Als wir bei der Galerie ankamen, mussten wir uns in eine Schlange von über 100 Leuten anstehen, also gingen wir doch wieder nach Hause.“

Mittagessen

Kate verzichtete darauf, sich in ihrer Mittagspause etwas zu kaufen, sondern wärmte sich immer ihr Essen vom Vortag auf. Peinlich wurde es erst für sie, als dieses in der Mikrowelle explodierte. Auch erklärte sie: „Ich konnte ja nicht ahnen, dass Lachs widerlich schmeckt, nachdem man ihn zwei Mal aufwärmt!“

Öffentliche Verkehrsmittel

England hat bekanntlich nicht das angenehmste Klima und ob Sonnenschein oder stürmender Regen – Kate MUSSTE zu Fuß zur Arbeit laufen oder sich auf ihr Rad schwingen. Hier lernte sie wirklich einiges dazu: „Es ist viel angenehmer auf dem Rad, als mit 55 fremden Leuten in einem Bahnabteil eingequetscht zu sein. Auch spart man eine Menge Geld während man fitter wird!“

Gelüste

Manchmal hat man die Momente, in denen man sich einfach eine Tafel Schokolade oder einen Kuchen kaufen MUSS, um nicht zur Furie zu werden. Doch Kate erklärte: „Ich habe einfach gelernt damit umzugehen, ich bin nicht daran gestorben.“

Krasses Ergebnis

Obwohl Kate sich wöchentliche Ausgänge nachträglich erlaubte, sparte sie sage und schreibe rund 470 Euro im Monat ein und lernte vor allem einiges über sich selbst: „Man kann die Karten, die man zum Spielen bekommt nicht beeinflussen, doch man selbst hat die Kontrolle darüber, wie man mit ihnen spielt.“

Hand aufs Herz: Würdet Ihr es einen Monat lang ohne Geld auskommen?