Brasilien: Athlet Jason Lee wurde in Brasilien entführt
„Und, was hast du heute so gemacht? Ich wurde entführt.“
„Und, was hast du heute so gemacht? Ich wurde entführt.“
Die Olympischen Spiele werden in weniger als zwei Wochen in Brasilien eröffnet. Aus diesem Grund fliegen Athleten aus der ganzen Welt nach Südamerika, passen sich dort an die klimatischen Bedingungen an und trainieren für ihre große Chance.
Jiu-Jitsu-Kämpfer Jason Lee zog bereits vor 16 Monaten nach Brasilien und wird hier für seine Heimat Neuseeland an den Start gehen. Die Vorbereitungen wurden gestern abrupt gestoppt, als der Athlet von Polizisten entführt wurde.
Über Twitter und auch Facebook gab der 27-Jährige folgende Meldungen preis: "Und, was hast du heute so gemacht? Ich wurde entführt."
Ebenfalls erklärte er, dass ihm gedroht wurde, er würde ins Gefängnis wandern, sollte er nicht ins Auto der Polizisten einsteigen.
"Zwei Männer trugen Uniformen und zwangen mich, mit ihnen zu zwei Geldautomaten zu fahren. Dann musste ich ihnen Bares geben, bevor sie mich wieder freigelassen haben."
"Ich weiß nicht, was mich mehr anwidert: Der Faktor, dass dies auch Einheimischen passiert, oder der Faktor, dass Brasilianer mit diesem Scheiß ihr ganzes Leben lang leben müssen."
Sein Post auf Facebook wurde mittlerweile wieder gelöscht.
Bereits in der vergangenen Woche nahm die ortsansässige Polizei eine Terrorgruppe fest, welche einen Anschlag auf die Olympischen Spiele geplant haben soll. So wurden zehn Verdächtige mit islamischem Hintergrund festgenommen, die Angriffe auf Olympia in Rio geplant haben sollen.