Sie ist DAS Verhütungsmittel der Deutschen. Gesundheitliche Risiken gehen bekanntlich mit der Einnahme der Anti-Baby-Pille einher. Doch was macht die Pille eigentlich mit Eurer Persönlichkeit?

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Spitzenreiter

Sie zählt zu den sichersten Verhütungsmitteln, sofern denn auch an die Einnahme gedacht wird. Hand auf's Herz Frauen: Ihr habt sie alle schon mal vergessen! Aber dank Reminder-Apps auf dem Smartphone kommt das glücklicherweise heutzutage nicht mehr so häufig vor. Neben dem Verhütungseffekt weist die Anti-Baby-Pille allerdings auch einige Risiken auf: Wassereinlagerungen, erhöhte Gefahr für Schlaganfälle oder Gewichtszunahme sind bekanntesten. Doch was stellt die Anti-Baby-Pille eigentlich mit der Psyche der Verwenderin an? Neuesten Forschungen der Universität Aachen zufolge, leider eine ganze Menge.

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Ihr werdet es nicht bemerken
Untersucht wurden dabei drei Gruppen von Frauen: Die erste Testgruppe bestand aus Konsumentinnen, die die Pille nehmen. In der zweiten Gruppe waren Frauen, die sich gerade in der siebentägigen Pillen-Pause befanden und in der dritten Gruppe, Damen, die gänzlich auf die Einnahme der Pille verzichten. Für die Versuchsreihe wurden diverse Situationen simuliert, die teilweise auch zur Alltagsroutine gehören. Es zeigte sich, dass Frauen die die Pille einnehmen erhebliche Probleme damit hatten Emotionen anderer zu erkennen und sich Menschen gegenüber mitfühlend zu zeigen. Außerdem fiel es den meisten Mitgliedern der ersten Testgruppe schwer, die Gefühle, die bei den Situationen hervorgerufen wurden, auszudrücken. Übertragen auf den zwischenmenschlichen Kontakt bedeutet dies, dass Streits und Konfliktsituationen häufiger und schwerwiegender auftreten. Die Forscher möchten mit dieser Arbeit auch darauf aufmerksam machen, dass die Pharma-Riesen diese psychischen Nebenwirkungen nicht unterschlagen sollten. So erschreckend wie diese Tatsache ist, so habt ihr beim nächsten Streit jedenfalls einen neuen Erklärungsansatz.