Erotik-App "La Petite Mort" war für Apple zu versaut
Zwar gibt es bei "La Petite Mort" keine nackten Menschen zu sehen, doch Apple haben die erotischen Inhalte gereicht, um den Entwicklern einen fetten Strich durch die Rechnung zu machen.
Zwar gibt es bei "La Petite Mort" keine nackten Menschen zu sehen, doch Apple haben die erotischen Inhalte gereicht, um den Entwicklern einen fetten Strich durch die Rechnung zu machen.
Ziemlich fragwürdig
Eine App muss nicht zwangsweise gewaltverherrlichend oder zu sexuell sein, um aus dem Apple Store geworfen zu werden. Dies bewies nun "La Petite Mort", eine App, die von den Herstellern als "abstraktes, erotisches und musikalisches Simulationsspiel" beschrieben wurde.
Obwohl in diesem Game nicht explizit Nacktheit oder sexuelle Handlungen gezeigt werden, schien der Wink mit dem Zaunpfahl für die Hersteller doch zu eindeutig.
Aus dem Französischen stammend lässt sich der Name der App mit "Der kleine Tod" ins Deutsche übersetzen. Im übertragenen Sinn ist damit der Orgasmus gemeint. Und ja, prinzipiell geht es in der App darum, in simulierter Weise den weiblichen Höhepunkt hervorzurufen.
Wer jedoch ein Mal einen Blick auf das Gameplay geworfen hat, der wird sich zunächst ein wenig wundern, denn alles ist ziemlich verpixelt und unscharf. Trotzdem soll das abstrakt gestaltete "Motiv", welches man mit den Fingern stimulieren soll, eine Vagina darstellen.
Patrick Jarnfelt, einer der Schöpfer dieses umstrittenen Werkes, äußerte sich Apples Entscheidung gegenüber eher verständnislos: "Unser Spiel ist nicht dafür vorgesehen, auf pädagogische Weise nahezulegen, wie man Vulvas befriedigt. Es soll eine sinnliche, erotische und künstlerische Erfahrung sein." Das haben die Administratoren des Apple Stores wohl anders gesehen.