Landtagswahlen 2016: Das solltet ihr wissen
Den 13. März solltet ihr euch alle rot im Kalender markieren, denn dann stehen in drei Bundesländern Landtagswahlen an.
Den 13. März solltet ihr euch alle rot im Kalender markieren, denn dann stehen in drei Bundesländern Landtagswahlen an.
In Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt wird am 13. März die Regierung neu gewählt. Im September folgen dann noch Wahlen in Berlin (18. September Wahl des neuen Abgeordnetenhauses) und Mecklenburg-Vorpommern (4. September Landtagswahlen).
Nach dem Wahlerfolg der Grünen, regiert die Partei seit 2011 unter Regierungschef Winfried Kretschmann Baden-Württemberg. Heute ist er einer der beliebtesten Ministerpräsidenten Deutschlands. Die Landtagswahlen entscheiden somit also darüber, welche Partei die Regierung zum Beispiel Baden-Württembergs stellt. In Rheinland-Pfalz hingegen ist die SPD bereits seit 25 Jahren an der Macht – ein Regierungswechsel ist laut Umfragen 2016 aber möglich!
Wie wird gewählt?
Alle wahlberechtigten Personen ab 18 Jahren (deutscher Staatsbürgerschaft mit Wohnhaft in einer der Bundesländer in denen gewählt wird) sind im Wählerverzeichnis ihrer Gemeinde eingetragen und erhalten eine Wählerbenachrichtigung in Form eines Briefes oder einer Postkarte. Auf dieser könnt Ihr den Tag der Wahl, die Adresse Eures Wahllokals in dem Ihr Eure Stimme abgebt und dessen Öffnungszeiten, sowie Barrierefreiheit des Wahllokals entnehmen.
Wer keine Zeit hat, persönlich im Wahllokal zu erscheinen, der kann auch per Briefwahl seine Stimme abgeben. Es gibt drei Möglichkeiten, den Wahlschein zu beantragen. Bei der ersten füllt Ihr den Wahlschein-Antrag, den Ihr per Post zugeschickt bekommen habt aus und schickt diesen ebenfalls per Post wieder zurück. Die zweite Möglichkeit ist noch einfacher: Ihr beantragt den Wahlschein im Internet. Oder drittens: Ihr beantragt den Wahlschein per E-Mail. Eure Wahlunterlagen solltet Ihr dann allerdings sofort nach Erhalt in Euer zuständiges Wahllokal schicken, denn diese müssen bis zum 13. März vorliegen - eine Briefmarke ist hierbei nicht erforderlich.
Ihr habt noch keine Ahnung, welche Partei Ihr wählen sollt? Dann probiert am besten den Wahl-O-Mat aus. Dieser hilft euch mit speziellen Fragestellungen herauszufinden, welcher Partei Ihr Euch zugehörig fühlt.