Justin Bieber möchte nicht vergöttert werden!

von bigFM Staff / 25.02.2016 - 11:56

Die Wandlung des Kanadiers

In den letzten Jahren hat sich Justin Bieber vom süßen Jungen zum Bad Boy und nun zum bescheidenen jungen Mann entwickelt.
 

Bieber – Fieber
Justin Bieber hat in den letzten Jahren wirklich viele Veränderungen durchlebt. Privatsphäre hatte er dabei nicht wirklich, denn die ganze Welt konnte miterleben, wie sich der süße kleine Junge zu einem bescheidenen jungen Mann entwickelte.

Obwohl Bieber momentan musikalisch Geschichte schreibt, verlief sein Werdegang nicht immer unproblematisch, denn erst vor 18 Monaten machte er überwiegend mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam. Im Januar 2014 wurde er wegen Alkohol am Steuer verhaftet. Auch sein verwöhntes, kindisches und peinliches Verhalten, wie das Bewerfen von Häusern mit Eiern, sein Drogen- und Alkoholkonsum und seine lächerlichen Besitztümer bestärkten sein negatives Bild in der Öffentlichkeit. Nun äußerte sich Justin Bieber zu seiner Vergangenheit und es scheint, als wäre er damit endlich im reinen.

 

 

Ein von @mugshotbieber gepostetes Foto am

Er ist erwachsen geworden
Wie schwer es ist, in der Öffentlichkeit erwachsen zu werden, beschrieb Justin nun in einem Interview mit der Zeitschrift Mirror: „Alle sagen dir andauernd wie großartig du bist und irgendwann glaubst du das auch. Ich wurde Justin Bieber, der Reality-Star und nicht der Musiker. Ich fing an den Hype um mich herum zu glauben, ich wollte gegen die Welt rebellieren und habe mich einfach wie ein Idiot aufgeführt.“

Mit einem derartigen Schicksal haben viele junge Stars zu kämpfen, doch wie hat es Justin so schnell geschafft wieder auf den Boden zu kommen und gleichzeitig wieder so erfolgreich zu sein wie vor seinen Eskapaden? Zunächst entschuldigte er sich öffentlich mehrmals bei seinen Fans. Er spendete viel und lenkte die Aufmerksamkeit auf seinen Glauben, der ihn zu „einem besseren Menschen macht“. Seiner Zusammenarbeit mit Skrillex und Diplo hat er den Erfolg seines neuen Albums zu verdanken. Seine Musik hat sich weiterentwickelt, sie ist erwachsener geworden, so wie seine Fans auch.

„Ich muss noch immer an mir arbeiten“
Obwohl seine Veränderung wirklich respektabel ist, gab der Sänger zu, dass er noch immer an sich arbeiten muss: „Ich bin manchmal ziemlich deprimiert und ich möchte mich noch immer weiterentwickeln. Ich habe mein Ziel noch nicht erreicht. Mit 'Purpose' möchte ich auch anderen Menschen Hoffnung machen. (…) Wenn ich das alles durchstehen konnte, kann es jeder.“

Nichtsdestotrotz möchte Justin nicht, dass seine jungen Fans ihre Hoffnung in ihn stecken, er würde sie sonst nur enttäuschen: „Ich möchte, dass meine Belieber wissen, dass ich nicht alle ihre Probleme lösen kann… ich bin keine höhere Macht. Ich will, dass die Leute verstehen, dass Menschen nicht vergöttert werden sollten.“