Warum bezeichnet ihr euch selber als „Spinner“?
„Meine Familie glaubt, dass jeder irgendwie verrückt ist. Der Name ist einfach ein Kommentar, wie die meisten Menschen sind. Er soll nicht notwendigerweise bedeuten, dass wir verrückt sind, jeder ist irgendwie verrückt. Wir haben uns nach dem gleichnamigen Song von David Bowie „The Kooks“ benannt.
David Bowie wurde Vater und das war ein Statement. Jeder dachte, er wäre ein durchgeknallter Kerl, dann wurde er Vater. Er kann verrückt und normal sein – wir auch."
Wie blickt ihr auf eure Bandgeschichte zurück?
„Unsere Bandgeschichte ist sehr romantisch. Wir waren zusammen auf einem Musik-College, am „Brighton Institute of Modern Music“, und konnten den ganzen Tag Musik machen, spielten ein paar Gigs und eines Tages tauchten ein paar Manager auf und beschlossen eben unsere Band unter Vertrag zu nehmen. Das gab mir Vertrauen. Wir hatten einfach Glück, weil wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren und die richtigen Leute getroffen haben.“
Ihr habt viele Fans, vor allem junge Mädels, die euch umschwärmen. Wie geht ihr mit dem Erfolg um?
„Die jungen Mädels sind sicher nicht das Wichtigste….“
Kann ja sein, aber ihr könnt kaum leugnen, dass ihr eben in vielen Teenie-Zimmern über dem Bett hängt und gerade junge Mädels euch vergöttern. Was ist das für ein Gefühl?
„Es ist natürlich sehr schmeichelhaft, das ist klar. Wenn wir die Entwicklung vom Anfang bis zum heutigen Zeitpunkt sehen, ist das ein tolles Gefühl. Und es ist einfach unglaublich, dass wir bei irgendjemand über dem Bett hängen.“
Ihr seid noch recht jung, zwischen Anfang und Mitte 20. Vergleicht ihr euch trotzdem mit den Großen und auch Älteren im Musikgeschäft?
„Wir haben noch nie Probleme mit anderen Künstlern gehabt. Alle waren immer sehr freundlich zu uns. Es gibt viele Bands, die wir bewundern und wir werden ebenfalls von einigen geschätzt. Festivals sind cool, weil du viele andere Bands siehst und kennen lernst und manchmal entwickeln sich daraus sogar Freundschaften. Außerdem kann man viel mit seinen Freunden feiern und Auftritte von anderen Künstlern auch mal aus der Ferne beobachten. Du bist da mit vielen jungen Leuten, die die gleichen Sachen mögen – das ist doch cool.“
Ihr seid sehr erfolgreich und habt schon eine Menge Touren gemacht und seid viel im Studio. Bleibt da überhaupt noch Zeit für den ganzen Jugendkram, den man eben normalerweise in dem Alter macht?
„Auf jeden Fall! Ich denk auch, dass das wirklich sehr wichtig ist. Wir arbeiten hart, haben viel um die Ohren, sind ständig unterwegs an allen möglichen Orten, das ist manchmal schon sehr schwierig und unsere Tage sind gerade auf Tour sehr lang. Deswegen ist es cool einfach ein wenig Zeit zu haben mit Freunden rumzuhängen.“
Gibt es eine lustige Story aus eurer Bandgeschichte?
„Ja, es gibt viele und auch sehr peinliche Storys, aber ich werde dir sicher nichts Peinliches erzählen, das irgendjemand verletzen könnte... Besser sag ich einfach gar nichts!“
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