
Lady Gaga polarisiert. Und das ist auch gut so, denn nur wer in unterschiedlichsten Kreisen für Diskussionen sorgt, immer ein wenig provoziert, aber nie zuviel, wer im Gespräch bleibt, kontrovers ist und sich immer neu erfindet, schafft es in den Olymp der ganz Großen! Die Queen of Pop, Madonna, übergibt Thron und Zepter, ob sie will oder nicht, denn Lady Gaga ist der einflussreichste Pop-Star der Welt!
Seit Lady Gaga das Pop-Parkett betreten hat, liefert sie einen Hit nach dem anderen, ist fester Bestandteil des Business und schafft es bei ihren Live-Shows auch ihre größten Kritiker zu überzeugen – denn im Gegensatz zu vielen gecasteten, zusammen- gebastelten „Stars“, ist sie offensichtlich eine wirkliche Künstlerin mit einer unfassbar guten Stimme, auch wenn diese nicht vom Band kommt. Viele wissen nicht, dass die kleine Stefani Germanotta schon im zarten Alter von sieben Jahren, lange bevor sie zu Lady Gaga wurde, am Klavier saß und eigene Songs geschrieben hat.
Und wie genau kam Stef zu ihrem Pseudonym „Lady Gaga“?
Der Künstlername an sich ist ja nun nicht wirklich einfallsreich und ziemlich plakativ. Dahinter steckt eine Geschichte.
Einer ihrer frühen Produzenten und Songwriter, Rob Fusari, hat ihr diesen Namen bereits als Teenie angehängt:
„Jeden Tag, wenn Stef ins Studio kam, fing ich an Radio Gaga von Queen zu singen anstatt Hallo zu sagen. 'Lady Gaga' war eigentlich eine Panne; Ich tippte 'Radio Ga Ga' in eine SMS und es führte Autokorrektur durch, so änderte sich 'Radio' irgendwie in 'Lady'. Sie schrieb mir zurück, „Das ist es.“ Nach dem Tag war sie Lady Gaga.“
Und von diesem Tag an war sie nicht mehr aufzuhalten. Bereits ihr erstes Album The Fame, dass sie 2008 in L.A. aufgenommen hatte, knallte und verkaufte sich über 14 Millionen mal.
Das Geheimnis ihres kometenhaften Aufstiegs liegt an mehreren Faktoren - sie war und ist eine der ersten, die das Internet zu nutzen weiß wie keine zweite und wenn sie provoziert, dann richtig! Ein Erfolgsrezept scheint es zu sein, nicht nur erboste Eltern durch sexuell anzügliche Clips auf die Palme zu bringen, sondern sich darüberhinaus in schöner Regelmäßigkeit mit der Kirche als Institution anzulegen. Das scheint's zu bringen! Dann muss man eben als halbnackte Nonne ein Kruzifix essen wie bei "Alejandro" oder Kreuzigungs-Szenen inszenieren wie im aktuellen Clip zu "Judas".
Der Haken ist nur, dass jemand, der Provokationen aus dem Ärmel schüttelt wie nix Gutes, sich stetig steigern muss....
Das Gute ist, dass sie es kann.
Im letzten Monat konntet ihr Fragen per Mail schicken, die wir Lady Gaga auch genauso gestellt haben...
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