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Kryptowährung – Blase geplatzt oder zukunftssicherer Trend?

von bigFM Trends /

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Bitcoin. Allein das Wort lässt bei vielen Goldgräberstimmung aufkommen. Nach den Kursgewinnen der letzten Monate erleben die Kryptowährungen gerade, was es heißen könnte, wenn staatliche Regulierungen zuschlagen würden. China und Südkorea denken aktuell über eine stärkere Regulierung mit dem Handel von Bitcoin und Co. nach. Einzelne Kryptocoinkurse rutschen um über 20 Prozent ab. bigFM-TRENDS Experte Patrick Stern über Chancen und Risiken im Umgang mit den virtuellen Währungen.
 
Es war im Oktober 2017 als ich gehört habe, dass der Bitcoin ein neues Hoch erreicht hatte. Er lag bei ca. 6500 Euro /Stück. Der ist ja mehr wert, als ich erwartet hatte, dachte ich. Und ab diesem Moment ließ mich diese neue kryptografische Währung mit Ihrer Blockchain Technologie nicht mehr los. Ich gebe zu, der Zeitpunkt, als ich eingestiegen bin, ist jetzt nicht sehr früh gewesen, aber vielleicht geht es Ihnen ja genauso und Sie fragen sich jetzt mit mir zusammen: Sind Bitcoin, Blockchain und andere Kryptowährungen eine Finanz- bzw. Technologie-Blase oder doch ein zukunftssicher Trend?

Heute, also im Januar 2018, lag der Bitcoin z.B. im Schnitt bei rund 12.000 Euro/Stück, im Dezember 2017 war er kurzzeitig bei 18.000 Euro gelegen. Andere Kryptowährungen wie Ether oder Ripple haben in wenigen Monaten eine Wertsteigerung von mehreren Hundert Prozent hingelegt – nicht viele Spekulations- oder Investitions-Objekte können eine solche Veränderung vorweisen. Schon alleine deshalb sollte diese Bezahlmethode und die dahinter steckende Technologie Ihre Aufmerksamkeit haben.

Ich habe das Thema in vier Bereiche eingeteilt:

  1. Kryptowährung verstehen, kaufen und ausgeben (Trading)
  2. Kryptowährung aufbewahren (Investieren)
  3. In Blockchain Firmen investieren (ICO)
  4. Selbst herstellen (Mining)
 
Kurz vor Weihnachten sind Freunde und ich daran gescheitert, in Bitcoin oder Alternativen zu investieren, hauptsächlich weil Verifizierungsprozesse von Exchange Websites und Transaktionsprozesse nicht funktioniert haben – Grund war fast immer eine Überlastung der Server. Über die Weihnachtstage habe ich mich dann durch sämtliche Websites, Whitepaper, Literatur und was ich finden konnte, gelesen. Mit dem Entschluss, nicht kurzfristig in die neue digitale Währung zu investieren um damit zu traden und möglichst schnell viel Geld zu machen, sondern vielmehr langsam und nachhaltig in die ganze Materie einzusteigen. Wodurch ich zu meinem ersten Ratschlag komme: Setze nie alles auf eine Karte, wenn du an die Blockchain Technologie und deren Währung glaubst, kaufe und verkaufe nicht nur schnell, sondern investiere auch langfristig. Recherchiere auch ausgiebig die alternativen Währungen und unbedingt die Firmen, die dahinter stehen. Eventuell lohnt es sich auch in die Firma zu investieren, die du gerade gefunden hast und dir die Möglichkeit gibt, Anteile an der Unternehmung in Form von Ether zu erwerben (ICOs). Vielleicht findest du Ethereum so genial, dass du sogar beginnst mit deinem leistungsfähigem Grafik-Rechner nach Ether zu schürfen (Mining).
 
1. Kryptowährung verstehen, kaufen und ausgeben (Trading)
Als digitaler Marketing Beauftragter schaue ich mir natürlich erstmal die Google Such-Trends zu den verschiedenen „Kryptos“ an:
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Je nachdem für welche Währung Sie sich entscheiden, Sie müssen eine dafür geeignete Plattform aufsuchen und Ihre Euros dafür eintauschen Am einfachsten können Sie das über Websites machen, auf denen Sie Ihr Bankkonto oder Ihre Kreditkarte verbinden, dann ist es ähnlich wie eine Online-Überweisung oder eine Bezahlung im Internet. Je nachdem wie intensiv Sie sich verifizieren, können Sie direkt große oder kleine Beträge „tauschen“. In Deutschland sind folgende Portale dafür beliebt:
  • bitcoin.de
  • GDAX & Coinbase
  • Binance
  • Bitfinex
Viele dieser Anbieter geben Ihnen auch die Möglichkeit, über ein Konto die Bitcoins zu besitzen. Wenn sie davon unabhängig sein wollen, dann sollten sie sich ein eigenes digitales Portemonnaie anlegen, ein sogenanntes elektronisches Wallet. Ein Anbieter einer solchen elektronischen Wallet App mit sehr vielen positiven Bewertungen im App Store ist die Blockchain.com App.

Bezahlen kann man mit  Bitcoins, Ripples und Co (noch) nicht überall. Aber die Stellen, an denen man damit bezahlen kann, werden mehr. In den USA kann man z.B. an vielen Geldautomaten (ATMs) schon per Bitcoin US-Dollars abheben. In vielen Online Shops kann man heute schon per Bitcoin bezahlen. Wenn Sie jetzt überlegen, wie oft Sie einer Privatperson Geld geben wollen oder müssen, dann bemerken Sie sicher schnell, dass es hier sehr viel Potential gibt. Die Website Coinmap.org hat eine Übersicht über Lokalitäten, die jetzt schon Kryptocoins offiziell akzeptieren.

 

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2. Kryptowährung aufbewahren (Investieren)
Bekannt sind ja jetzt die Handelsplattformen, in denen man seine Bitcoins, Ether und Co aufbewahren kann. Geschützt über Konto-Logins kombiniert mit SMS- oder E-Mail Tan Codes. Oder man hat sein Guthaben in den sogenannten elektronischen Wallets gespeichert, welche nur einer Zahlen-Buchstaben Kombination entsprechen, ähnlich einer Adresse eines Postfaches, an die man etwas versenden kann. Eine sehr sichere und langfristige, sowie plattformunabhängige Lösung ist die Speicherung der Werte auf einem Offline Wallet. Hiervon gibt es sehr viele verschiedene Hersteller und Modelle. Aber prinzipiell kann man sich eine Art USB-Speichermedium vorstellen, welches komplett ohne Internet Zugang funktioniert. Diesen Stick müsste man dann aber sehr behutsam behandeln, wie Bargeld oder einen Barren Gold. Natürlich ist dieser geschützt durch Passwörter, aber würde er verloren gehen, dann wäre auch tatsächlich der Wert verloren.
Ein bekannter Hersteller eines Offline Wallets ist zum Beispiel Ledger: 
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3. In Blockchain Firmen investieren (ICO)
ICO steht für Initial Coin Offering und ist nichts anderes als ein Börsengang eines Unternehmens auf Basis eines bestimmten Blockchain, z.B. Ethereum. Start-Ups können so beispielsweise Geld gegen Coins einsammeln. Als Gegenleistung für das Geld bekommt man eine festgelegte Anzahl an Token, was im Grunde nichts anderes als Aktienanteile an der Firma in Form von Coins sind.
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 4. Selbst herstellen (Mining) 
Man kann Bitcoins oder Ether nicht nur kaufen, sondern auch selbst herstellen – das sogenannte Mining oder Schürfen. Bei jeder Transaktion wird ein mathematisches Rätsel der Blockchain allen Teilnehmern gestellt. Derjenige, der das Rätsel als erstes löst, bekommt zur Belohnung einen festgelegten Satz der jeweiligen Kryptowährung. Soweit zumindest die Theorie. Prinzipiell gibt es dann zwei Arten des Minings:
  • Selbst Schürfen (Solo Mining)
Solo Mining ist sehr zeit- und kostenintensiv, für manche Währungen benötigt man sehr leistungsfähige Rechner und bekommt nur sehr wenig Ausschüttung, da die Konkurrenz bzw. das Netzwerk der Schürfer sehr groß ist. Ob es sich wirklich lohnt kann man auf der Website von Cryptowizzard berechnen lassen, anhand des Beispiels Ethereum.
  • Cloud Mining 
Hierbei schließt man sich einem großen Mining Pool an und übernimmt quasi die Herstellungskosten anteilig, dafür bekommt man dann eine Gewinnausschüttung. Eigentlich ist der Mining Prozess hierbei für Ether und Bitcoin fast identisch, ein bekannter Anbieter hierfür ist Genesis-Mining:
  1. Wallet einrichten (sofern noch nicht vorhanden)
  2. Cloud-Miner mieten
  3. Ethereum oder Bitcoin schürfen

 

Fazit:
Wie anfangs erwähnt, empfehle ich nicht, dass man sich nur auf eine Sache konzentriert, besser das Risiko minimieren und seine Werte verteilen. Ich empfehle jetzt nicht, dass Sie auf jeden Fall beginnen sollen z.B. mit dem grafikfähigen Laptop Ihres Freundes selbst Ether zu schürfen. Ich denke dabei vielmehr daran, ein Interesse an verschiedenen Kryptowährungen zu entwickeln und in potentielle Coins zu investieren. Stellen Sie Ihr Portfolio breit auf. Beobachten Sie die Währungskurse und recherchieren Sie die Unternehmen, die hinter der Währungs-Blockchain stehen, mittlerweile gibt es weit über 1000 kryptografische Währungen, welche bewusst ausgesucht sein wollen.

Generell war meine Frage ja, ob Kryptowährung eine Blase ist oder ob es in Zukunft mehr an Wichtigkeit gewinnen wird. Ich denke dass es teilweise zu heiß gehandelt wurde und viele Besitzer zu schnell gekauft und verkauft haben. Aber der große Vorteil einer digitalen Währung mit Sicherheit aus einer Blockchain Technologie heraus, liegt auf der Hand und wird nicht mehr weg zu denken sein. Nicht zu unterschätzen sind dabei Regulierungen aus einer steuerlichen oder gesetzlichen Grundlage des jeweiligen Staates heraus, aber auch hierbei bietet sich eine saubere Recherche an, um Unerwartetem entgegenzuwirken.

Ein weiterer wertvoller Ratschlag ist, dass Sie nicht Ihr letztes Geld in Kryptografisches anlegen, sondern eher Geld benutzen, auf das Sie im Notfall verzichten können und jetzt erstmal Erfahrungen sammeln mit dieser neuen Art, Werte zu tauschen und zu investieren. 
 

An dieser Stelle will ich nochmal darauf aufmerksam machen, dass dieser Artikel keine Ratschläge zum Tätigen von Investitionen erhalten soll, dieser Artikel soll nur den Trend von digitaler Währung generell aufzeigen und versuchen, Ihnen ein Grundwissen zu vermitteln. Gewinne und Verluste sind bei solchen (spekulativen) Anlagen möglich, welche aber in keinem Fall in direkte Verbindung mit diesem Artikel gebracht werden sollten.
Über den Autor:
 
Patrick Stern steht für die digitale Transformation bei bigFM-TRENDS. Durch langjährige Erfahrung im E-Commerce weiß er, wie echte digitale Konversionen erreicht werden. Von Anfang an war er aktiver Social Media User, Website Konzepter, Conversion-Rate Optimierer, aber nicht nur Suchmaschinen Optimierer – Google kann nämlich noch viel mehr! Nebenberuflich unterrichtet Patrick Stern als Dozent für digitale Marketing Themen im Bildungshaus der IHK Region Stuttgart. Patrick Stern optimiert den Mehrwert für den Nutzer und geht nicht nur dem aktuellen Trend nach.

 

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Kontakt:
Patrick Stern
Digital Marketing Manager
bigFM-TRENDS
Tel.: +49 711 - 28420-425
Mobil: +49 172 - 62 44 465
Mail: PStern@radiocom.de

Quellenangabe:
·         https://trends.google.de/trends
·         https://www.ledgerwallet.com
·         https://www.coinmap.org
·         https://www.ethereum.org
·         https://iota.org/
·         https://bitcoin.org
·         https://www.bitcoincash.org/
·         https://ripple.com/
·         https://litecoin.org/
·         https://t3n.de/
·         Go Crypto, Bitcoin & seine Alternativen - Kryptowährungen verstehen und handeln (Philipp Steuer 2017), http://philippsteuer.de/
·         Bitcoin, Blockchain und Kryptoassets: Eine umfassende Einführung (A. Berentsen, F. Schär 2017), https://www.blockchainbuch.de/

 

 

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