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Messenger goes Marketing

von bigFM Trends /

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Credit: natali_mis / Adobe Stock

70 Prozent der Deutschen nutzen inzwischen WhatsApp, Tendenz immer noch steigend. Noch viel wichtiger ist aber die Tatsache, dass bei Befragungen jeder Fünfte an der Kommunikation mit Unternehmen interessiert ist und sich sogar jeder Dritte via Messenger unkompliziertere Abläufe vorstellen kann, wie beispielsweise bei den herkömmlichen Wegen wie Mail, Telefon oder Post. All diese Zahlen machen Messenger-Dienste für Unternehmenskommunikation mit den Kunden spannend und der Auf- und Ausbau dieser Aktivitäten gilt längst auch als Zukunftstrend. Dieser wird von den Anbietern natürlich aktiv gefördert, so testet WhatsApp seit geraumer Zeit die Applikation von WhatsApp Business. Diese befindet sich zwar noch in der Beta-Version, aber sie zeigt schon jetzt,l welche Optionen wir künftig für die Kundenansprache und für das Marketing haben werden.
 
Business via Messenger 
 
Schon jetzt kann die Business App von WhatsApp positive Effekte für die interne Kommunikation in den verschiedenen Teams der Unternehmen liefern. Dies soll und kann vor allem der Steigerung der Produktivität dienen. Aber auch der Service für den Kunden wird relevant. Die zeitnahe Bearbeitung von Kundenanliegen sorgt hier für eine gesteigerte Kundenzufriedenheit. Aber längst sind die nächsten Schritte in Sicht: So sollen künftig Bestellungen abgewickelt werden können, Lieferbestätigungen und Nachverfolgungen werden verschickt oder auch Informationen über An- und Abflugzeiten an Flughäfen ausgesendet. Mit der Business App sollen künftig auch automatisierte Antworten möglich sein, Kontaktdaten und Links der Ansprechpartner können dann auf Corporate-Profilseiten hinterlegt werden.
 

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Credit: Adobe Stock / Sergey_Nivens

Erst informieren, dann starten
 
WhatsApp lässt die kommerzielle Nutzung grundsätzlich zu, weil in den AGB´s und Datenschutzrichtlinien Marketingnachrichten im Grunde erlaubt sind. Der Facebook-Messenger beispielsweise hat aktuell gar keine Beschränkungen. Aber Vorsicht: Irgendwann könnte für das Aussenden von Marketing-Botschaften eine Gegenleistung eingefordert werden, diese Option, so sehen das die Experten, ist in den AGB´s nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Vor allem über mögliche Lizenzgebühren sollten sich Interessierte sehr genau informieren, damit nicht doch irgendwann ein Gebührenbescheid ins Haus flattert.
 
Grundsätzlich sollte per WhatsApp keine nervende Werbung versendet werden, es geht vielmehr um den Aufbau einer Kundenbeziehung zwischen Nutzer und Unternehmen. Viele nutzen schon jetzt die Möglichkeiten und erstellen beispielsweise eine Gruppe von Interessierten und teilen darin Inhalte wie Produktinformationen, Videos und Links. Das Ziel sind Reaktionen, Emotionen und Diskussionen.
 
Der Facebook-Messenger ermöglicht heute schon die Koppelung beispielsweise mit Chat-Bots. Diese können via Messenger häufig gestellte Fragen beantworten oder Kundenanfragen bestimmten Kategorien zuordnen, damit der menschliche Berater beispielsweise am nächsten Morgen schon vorsortierte Fragen direkt beantworten kann. Möglich ist auch folgendes Szenario: Wenn ein Produkt ausverkauft war, kann es eine Mitteilung geben, dass das Produkt nun wieder verfügbar ist. Oder wer seinen Warenkorb vor einer verbindlichen Bestellung wieder leert, kann direkt mit entsprechenden Fragestellungen kontaktiert werden.
 
Spezielle Zielgruppe
 
Wer Messenger-Dienste nutzen will, muss wissen, dass er es mit einer speziellen Zielgruppe zu tun hat. Sie ist zu einem großen Teil zwischen 18 und 34, sie interessiert sich besonders stark für die Themen Fitness, Training, Sport, Kino und Restaurantbesuche. Und die Nutzer sind nach wie vor bei einigen Punkten kritisch eingestellt: Will das Unternehmen nur noch mehr Daten sammeln? Bekomme ich jetzt noch mehr Werbung? Und dennoch: Experten gehen davon aus, dass bis 2019 die Kundensupport-Anfragen über Messenger-Dienste die Zahl der Anfragen über traditionelle soziale Netzwerke übersteigen wird. Die Vorteile liegen auf der Hand: Personalisierte Ansprache, kurze Reaktionszeit, Anonymisierung in Gruppenchats und schneller Kontakt zum Kundenservice.
 
Sollten Sie sich für die Nutzung von Messenger-Diensten und der Vernetzung mit anderen Kommunikationskanälen interessieren, dann wenden Sie sich gerne jederzeit an einen unserer Experten bei bigFM-TRENDS .
 

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