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Das ist wie die Suche im Heuhaufen

von bigFM Trends /

Bewerber wie Kunden behandeln

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Credit: peshkova / Stock

Die einen Experten sagen es so: Wer Innovation künftig weiter nur an der Höhe der Forschungsgelder misst, der wird den Kampf um die jungen Talente definitiv verlieren. Irena Marasek, Human Resources Managerin der bigFM/RPR1-Mediengruppe sagt es so: „Das Employer Branding muss stimmen, nach Außen und nach Innen“. Insbesondere die jungen Arbeitnehmer spüren sehr schnell, wenn der Mix nicht stimmt. Drei Punkte sind ihnen extrem wichtig: Arbeit muss Sinn machen, sie muss Freiräume und Gestaltungsmöglichkeiten bieten und es muss eine Kultur der schnellen Entscheidungen in den Betrieben geben. Unternehmen, die das nicht vorhalten, denen werden die mühsam integrierten neuen Kollegen sehr schnell davonlaufen, denn im Gegensatz zu früher haben diese deutlich mehr Auswahl.
 
Der Arbeitsmarkt dreht sich gerade komplett
 Für Irena Marasek ist der Wandel nicht mehr übersehbar. „Wir befinden uns auf dem Arbeitsmarkt in einem Machtwechsel: von einem Arbeitgebermarkt, in welchem dieser die Bedingungen vorgegeben hatte, hin zu einem Arbeitnehmermarkt, in welchem Fachkräfte entscheiden, für welchen Arbeitgeber sie arbeiten wollen“, und weiter „aus Bewerben werden jetzt vielmehr Kunden“. Genau hier bietet laut Marasek der digitale Markt mit Recruiting 3.0 enorme Möglichkeiten. Denn wenn aus Bewerbern Kunden werden, dann kann man diese mit geeigneten Marketingmaßnahmen von einer Bewerbung überzeugen und muss herausfinden wo sich diese Zielgruppe im Netz bewegt. Durch die Digitalisierung gibt es jetzt die Möglichkeit potentielle Kandidaten beispielsweise auf Xing oder Linkedin aktiv selbst und direkt anzusprechen.  Doch wie gewinnt man passiv suchende Fachkräfte, also mögliche Interessenten, die erfolgreich beschäftigt und daher nicht auf Jobsuche sind? Hier empfiehlt Marasek, diese z.B. über Social Media Kanäle anzusprechen mit Hilfe der intelligenten Aussteuerung von Push Postings, welche die Zielgruppe positiv ansprechen und zu einer Bewerbung bewegen. Aber insbesondere On Air Spots helfen Unternehmen dabei, ihre Stellenausschreibung öffentlich zu machen und so die Quantität, wie auch die Qualität von passiv interessierten und gleichzeitig aktiv suchenden Bewerbern zu erhöhen.

Der gesamte Medien-Mix wird ausgespielt
Für die erfahrene Recruiterin ist Recruiting 3.0 nicht allein eine Frage des Einsatzes der neuen Technik. Es braucht die Erfahrung und die Kenntnis darüber, welcher Kanal bei welcher Zielgruppe wie am besten funktioniert. Hierfür braucht es die regelmäßige Reichweitenkontrolle und Analyse entsprechender KPIs für Optimierungsmaßnahmen im Suchprozess. Es gibt jetzt schon die Möglichkeit, den kompletten digitalen Fußabdruck eines Kandidaten zu screenen und auf eine Job-Passung hin zu überprüfen. Noch ist das aus Datenschutzgründen problematisch, aber für Marasek ist es schon wichtig zu wissen, wo sind meine Kandidaten unterwegs, welche Kanäle nutzen sie und wie erreiche ich diese? Natürlich helfen Google AdWord-Kampagnen, helfen Push-Postings auf Xing, helfen auch Social Media Kampagnen, Imagefilme, Events und Onlinejobbörsen. Aber für Marasek ist das Allerwichtigste, dass der Einsatz der Mittel im Medien-Mix vor allem zielgruppengerecht ausgespielt wird.

Und mindestens genauso wichtig: „Machen Sie ihre Mitarbeiter zu Testimonials für ihr Unternehmen“, wer zufriedene Mitarbeiter hat wird auch neue finden, so das Credo
 
bigKARRIERE als Multi-Channel-Instrument
Entscheidend für Recruiting 3.0 ist also auch die interne Zufriedenheit der Mitarbeiter. Für die müssen Sie in Ihren Unternehmen schon selbst sorgen. Die unterschiedlichen Reichweiten auf verschiedensten digitalen und analogen Kanälen für die zielgruppengerechte Ansprache ihrer potentiellen Wunschkandidaten auf allen Kanälen, die können Ihnen unsere bigFM-TRENDS Experten mit bigKARRIERE bieten. Hier wird Radio mit Social Media, Events, Bewegtbild und digitalen Reichweiten verknüpft. Wir planen gerne mit Ihnen gemeinsam die Suche nach dem nächsten „Kunden“.

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